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Rezept
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Nicht alle Spitzbuben sind Ganoven

Spitzbuben − ein Name der so gar nicht zu den leckeren Weihnachtsplätzchen mit Fruchtgelee passen will. Wenn Spitzbube aber von Spitzel kommt, was soviel wie Spion bedeutet, dann kommen wir der Sache schon näher. Denn eine gewisse Ähnlichkeit mit kleinen Gucklöchern haben diese köstlichen Adventsbegleiter schon. In Schweden kommen die Mürbeteigplätzchen auch ohne Spion aus. Deswegen haben sie wohl auch einen anderen Namen. Aber schmecken tun sie mindestens genauso gut nach süßem Butterteig und fruchtiger Marmelade. Ein doppeltes Keksglück mit einem großen Vorteil ist: Das Guckloch-Ausstechen bleibt uns erspart!

Mehl, Zucker und Falksalt Citron in einer Schüssel vermengen und mit Butter und Eigelb zu einem glatten Teig verkneten. Daraus mehrere Rollen mit einem Durchmesser von etwa 4 cm formen und im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen.

Danach ca. 4 mm dünne Scheiben von den Teigrollen abschneiden und auf einem Blech mit Backpapier auslegen. Die Plätzchen mit leicht geschlagenem Eiweiß einpinseln und mit Zimt und Zucker bestreuen. Etwa 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 °C goldbraun backen. Wenn die Plätzchen ausgekühlt sind, das Johannisbeergelee mit der Vanille erwärmen und jeweils zwei Plätzchen mit etwas Marmelade zusammenfügen.

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